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Weniger absprechen, mehr die Musik fühlen war das Fazit unseres Wochenend-Workshops in Helmarshausen mit Philipp Pumplün von der Nordwest Big Band. Dass er mit dieser Aussage richtig liegt, bewies er uns gleich mehrfach: Stücke die wir eigentlich schon ganz gut beherrschten, brachte er auf ein musikalisch ganz anderes Level. Das war deutlich zu hören, der Weg dahin war aber nicht ganz so einfach. Die vielen kleinen Veränderungen, die er uns abverlangte, sorgten nämlich erst mal für Verwirrung. Musikalisch hat Philipp schon mit Musikern aus der Roger Cicero Big Band, mit Wil Saldens Glenn Miller Big Band, mit der HR Big Band und mit vielen anderen Jazzgrößen zusammengearbeitet. Sein großer Erfahrungsschatz, seine natürliche Art und sein großer (körperlicher) Einsatz konnten schließlich sämtliche Unklarheiten beseitigen. So lernten wir, musikalische Phrasen "amerikanisch übertrieben" herauszuspielen, oder leise Stellen "energiegeladen wie eine Katze, die sich anschleicht, die Krallen ausfährt und zum Sprung ansetzt" rüberzubringen. Nebenbei hatten wir unseren Spaß in unserer altbewährten Gemeinschaft. "Swing", sagt Philipp, "ist keine akademische Musik, sondern eine Musik, die Spaß machen soll und das Publikum begeistern muss". Das ist ganz in unserem Sinne, und so freuen wir uns jetzt auf unser Konzert im April, bei dem wir hoffentlich viel von dem präsentieren können, was uns Philipp mit auf den Weg gegeben hat.
Wir sagen: vielen Dank für ein tolles Wochenende und hoffentlich bis zum nächsten Mal!




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