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Der Leser mag sich vielleicht wundern wann die Vorbereitungen für die 3te große Swing-Nacht auf dem Hardenberg begannen. Das war ziemlich genau vor einem Jahr, nach dem Ende der 2ten großen Swing-Nacht. Nachdem wir damals mit dem Motto "Very Personal" einen großen Erfolg feiern konnten, kamen schnell Überlegungen auf, unter welchem Motto wir denn in 2010 starten wollen. Die ersten heißen Kandidaten wurden Anfang Dezember auf der Weihnachtsfeier des Musikvereins diskutiert, aber der Durchbruch gelang Anfang Januar bei unserem Neujahrstreffen. Dort einigt man sich auf das Motto "Swing Goes Hollywood" und diskutiert bereits erste mögliche Stücke. 
Die folgenden Monate waren wir damit beschäftigt unsere Mannschaft zusammenzustellen. Nach dem Weggang von Jörg konnten wir unseren alten Pianisten Björn wieder zurück gewinnen. Ebenfalls änderte sich die Aufstellung der Trompeten und Saxophone. Gleichzeitig wurden die ersten Stücke für "Swing goes Hollywood" bestellt und angespielt. Im April - bei unserem Probewochenende mit Philipp - haben wir dann das erste Mal ernstzunehmend an den Stücken geprobt. Manchmal fehlt den käuflichen Arrangements der gewisse Pfiff und Philipp ist ein Meister darin, die Stücke umzugestalten. Insbesondere "James Bond" hat ein komplettes Facelifting erfahren. 
Bis zum Sommer geht es dann darum, weitere Stücke einzuproben und die Grundstruktur der Stücke zusammen zu bekommen. Erst Anfang August beginnt die heiße Phase. Das Programm wird gemeinsam festgelegt, erste Motivationsreden geschwungen. Die Probeintensität - auch Zuhause - nimmt deutlich zu. Die Combo trifft sich nun regelmäßig - allerdings mit wechselnder Besetzung. Der entscheidende Durchbruch gelingt dann beim zweiten Probewochenende in Wolbrechtshausen. Mit Zuckerbrot und Peitsche (manchmal brauchen wir das) werden letzte Motivationslöcher gestopft. Gleichzeitig beginnt der Kartenvorverkauf und erste Gedanken zu Kostümen und Showeinlagen entstehen. Wir konnten es selbst kaum glauben, aber das Konzert ist bereits 4 Wochen vor Beginn ausverkauft. Wir überlegen, ob wir am Sonntag noch ein Zusatzkonzert geben, entscheiden uns aber für einen Auftritt im "Blue Note" Anfang Dezember. 
Die letzte Wochen vor dem Konzert ist dann stressig: am Dienstag Satzprobe, am Donnerstag Aufbau, am Freitag Soundcheck, am Samstag Lichtcheck, dann Konzert. Parallel müssen noch neue Kleider für die Damen besorgt werden, die bestellten Kleider sind beim Zoll versackt. Am Konzerttag sind die ersten um halb fünf vor Ort. Letzte Aufbauten und Modifikationen am Set werden vorgenommen. Das Licht wird ausgerichtet. Mist - irgendwie brummt auf einmal alles. Um 19 Uhr trifft das Publikum ein. Umziehen ist angesagt. 
Pünktlich um 20 Uhr stehen wir auf der Bühne. Ein Kloß im Hals, und Schweiss auf der Stirn, aber die Stücke laufen ganz gut. Der Wechsel auf die kleine Bühne und zurück lässt zumindest der Rhythmusgruppe keine Zeit zum Nachdenken. "Diamonds" läuft gut, das sah vor ein paar Wochen noch ganz anders aus. Wie, das erste Set ist schon rum? Pause. 
Nochmal umziehen. Die neuen Klamotten sehen gut aus das findet wohl auch das Publikum. Weiter geht's mit den neuen Stücken. Gänsehaut bei "Time of My Life". Henning bekommt - zurecht - den Ablaus des Abends. Das war eine tolle Show! "James Bond" sitzt - und jetzt kommt langsam so etwas wie Stolz auf. Zu Schade, das der Abend schon fast rum ist. "I Wanna Be Like You" ist noch mal ein ziemlicher Kracher - vor allem mit unserem Bühnenaffen. Das war's dann.  Nach dem Konzert heisst es: ein bischen zusammenbauen und einen ersten Absacker trinken, dann ziehen wir in's DGH um. Da findet wie gewöhnlich die"After-Show-Party" statt. Diesmal ist richtig was los und wir tanzen und feiern die ganze Nacht. Um 4 gehe ich, bin aber nicht der letzte. Mal schauen was das nächste Jahr so bringt. 





























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